Marion Sabo

Marion Sabo ist Künstlerin, inspiriert vom Großvater, der als Landschaftsmaler über Nordrhein-Westfalen hinaus bekannt war.
Geboren am 05. Mai 1970 besucht sie zunächst die Mädchenrealschule Mater Salvatoris in Kerpen-Horrem, dann die Kölner Hochbegabtenschule für Kunst.

Der Künstler Ferdinand Gombert erkennt das Talent seiner 13-jährigen Schülerin. Von ihm erhält sie erste Aquarellfarben und er zeigt ihr, wie man Kreativität mit Materialen in Bildern umsetzt. Unter seiner Anleitung arbeitet Marion Sabo mit Ton; erste Keramiken entstehen. Das Bildhauen und Maltechniken anderer namhafter Künstler in Köln und Portugal inspirieren sie.

In deren Ateliers und Werkstätten entdeckt sie die Vielseitigkeit der Kunst.
Heute ist die 40jährige selbst anerkannte, freischaffende Künstlerin. Handwerkliche Fähigkeit und Kreativität zeichnen ihre Arbeiten aus. Sie findet sich in ihrer bevorzugte Ausdrucksvariante, Malerei, Arbeiten mit Ton und Skulpturen in Stein und Bronze, wieder.

Marion Sabo steht als Indiz dafür, dass Kunst nicht im Kämmerchen ausgedacht wurde. Ihre künstlerische Biografie wurde durch Studienreisen und Arbeiten in Europa, USA und Asien geprägt. Kunst kann niemals so strukturell, so allgemein menschlich und so abstrakt sein, dass sie keinerlei Hinweise auf das Lebensumfeld ihres Urhebers enthielte. Durch ihre eigene Emotionalität findet sie den Zugang zu dem wirklichen Ausdruck und verzichtet dabei auf jegliche Ablenkung.

Seit 2006 folgt Marion Sabo einem ihrer großen Vorbilder, Leonardo da Vinci, und studiert Anatomie an der Ludwig Maximilians Universität in München. Seinen Forschungen folgend, von den Proportionen bis zur Muskulatur des menschlichen Körpers, lernt Marion Sabo unter dem wachsamen Auge ihrer Professorin den Menschen unter einem neuen Blickwinkel kennen und entdecken. Das Eintauchen in die Anatomie eröffnet ihr eine Nähe, Faszination und Respekt für ihre eigenen künstlerische Darstellungen.

Seit 2009 ist Marion Sabo auch als forensische Künstlerin tätig.